Ausstellungen

Waldemar Roesler - Ein Berliner Impressionist

16. Oktober 2016 bis 30. Januar 2017




 

 




 

 Waldemar Rösler
 Das blaue Beet, 1905
 © Privatbesitz

 

Der Tod des Malers Waldemar Rösler im Jahr 1916 beraubte – wie Max Liebermann bemerkte - „die deutsche Kunst um eine ihrer schönsten Hoffnungen“.

Geboren 1882 bei Dresden gehörte Rösler ab 1909 der von Liebermann gegründeten Berliner Secession an, in deren Ausstellungen er mit Landschaften nach Motiven aus dem Berliner Umland schnell bekannt wurde. Max Liebermann schätzte diese Landschaften und erkannte in ihnen „die eigene ursprüngliche Naturauffassung, die den großen künftigen Künstler verrät“.

Sein großes Potential konnte Waldemar Rösler aber nicht mehr ausschöpfen. Die Eindrücke als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg traumatisierten den Künstler so stark, dass er sich im Dezember 1916 das Leben nahm. 2016 jährt sich sein Todestag nun zum 100. Mal. 

Die Ausstellung „Waldemar Rösler: Ein Berliner Impressionist“ würdigt das heute in Vergessenheit geratene Werk des Malers miteiner Auswahl seiner Berliner Landschaftsgemälde. Ergänzend werden Selbstporträts und Bildnisse aus dem privaten Umfeld gezeigt, um den Platz des Künstlers in der Geschichte der Berliner Secession zurückzuerobern.

Max Liebermann - Die Gartenbilder

Dauerausstellung



  

 

 

    Max Liebermann
    Blick aus dem Nutzgarten nach Osten
    auf den Eingang des Landhauses, 1919
    © MLG, Foto: Julia Jungfer

 

Im Garten seines Sommerhauses am Wannsee entdeckte Max Liebermann entscheidende Motive für sein Spätwerk. Mehr als 200 Gemälde und eine Vielzahl von Pastellen und Grafiken entstanden in dem nach eigenen Ideen gestalteten Garten. Die Dauerusstellung im ehemaligen Atelier des Künstlers zeigt einige der schönsten Gartengemälde Max Liebermanns am Ort ihrer Entstehung sowie Gemälde, Zeichnungen und Pastelle der Familie des Künstlers.

Max Liebermann und der Sport

Reiten - Tennis - Polo


19. März bis 26. Juni 2017

 





Max Liebermann

Tennisspieler, um 1901
© Angermuseum Erfurt
Graphische Sammlung,
Foto: Dirk Urban, Erfurt


Sport durchdringt heute nahezu alle Lebensbereiche. Er gehört zum modernen Lifestyle. In Deutschland begann der Siegeszug des Sports vor über hundert Jahren: Max Liebermann war der erste deutsche Künstler, der sich in zahlreichen Gemälden mit diesem Thema auseinandersetzte. Die Ausstellung in der Liebermann-Villa untersucht erstmals Max Liebermanns Blick auf Bewegung und Sport. Sie erzählt zugleich die Geschichte vom Reiten, Tennis und Polo in der Kunst. Ausgewählte Werke von Gustave Caillebotte und Edgar Degas zeigen die Inspiration durch die berühmten französischen Meister. Werke von Max Slevogt, Reneé Sintenis, Ernst Oppler und anderen deutschen Kollegen veranschaulichen die Einzigartigkeit von Liebermanns Sportdarstellung in Deutschland.

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog im Hirmer Verlag München.

Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der Kunsthalle Bremen erarbeitet, wo sie unter dem Titel „Max Liebermann – Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport“ vom 22.10.2016 bis zum 26.2.2017 zu sehen ist.

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