Aktuelle Austellungen

   
   

   SEHNSUCHT NACH IDYLLE

   Max Liebermann und die Maler

   am Wannsee

 

 

    20. Oktober 2019 bis 10. Februar 2020

   

  
           

     MAX LIEBERMANN

    Gartenbilder

 

    Dauerausstellung

 

 

 

Öffnungszeiten

der Liebermann-Villa am Wannsee
Colomierstr. 3, 14109 Berlin
Tel.: 030-80585900


April bis September
Täglich außer dienstags 10 – 18 Uhr
Dienstags geschlossen.
An allen Feiertagen geöffnet (Pfingstsonntag, Pfingsmontag).


Oktober bis März

Täglich außer dienstags 11 – 17 Uhr
Dienstags geschlossen.

Am 24.12. und 31.12. geschlossen.
An allen Feiertagen geöffnet (3. Oktober, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, Neujahr)

Eintrittstickets

   

regulär

8 €

   

ermäßigt

5 €

Schüler, Studenten, Arbeitslose, Berlinpass-
Inhaber, Schwerbehinderte (lt. Ausweis;
Begleitperson hat freien Eintritt)

 
   

Kinder bis 14 Jahren frei
ICOM-Mitglieder frei

 

Familienticket

18 €

Eltern und ihre Kinder bis 18 Jahren

 
   

Gruppen (ab 8 Personen)

7 € p.P.

   

Öffentliche Führung

4 €

   

Multimediaguide

4,50 € 

 

Führungen

Öffentliche Führungen

­Samstags, sonntags, feiertags und im Sommer auch mittwochs können Sie ohne vorherige Anmeldung an einer öffentlichen Führung durch die Liebermann-Villa, den Garten und die jeweilige Ausstellung teilnehmen. Bitte beachten Sie, dass die Führungen thematisch unterschiedlich sind.

 

Übersichtsführungen durch Haus und Garten


Sommer (April –
September)


Mi 14 Uhr

Sa, So und feiertags 12 Uhr
Sa und feiertags 16 Uhr
vom 1.4.-12.5. auch So 16 Uhr

Teilnahme: Museumseintritt + 4 € pro Person

Winter (Oktober – März)

Samstags und feiertags 14 Uhr

Sonntags  14 Uhr (ab 20.1.2019)
Teilnahme: Museumseintritt + 4 € pro Person

 

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Führungen durch die Sonderausstellung

 „Sehnsucht nach Idylle"


27. Oktober 2019 - 2. Februar 2020
Sonntags 14 Uhr
Teilnahme: Museumseintritt + 4 € pro Person


Ticket buchen

 


Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung

 „Sehnsucht nach Idylle"


mit Dr. Miriam-Esther Owesle
am 23. November 2019, 12 Uhr
Teilnahme: Museumseintritt + 4 €

Führungen für geschlossene Gruppen

Für geschlossene Besuchergruppen bietet unser Besucherservice (Tel.: 030 - 805 85 900) gesonderte Führungen an. Bitte kontaktieren Sie uns! Die Vorlauffrist für eine solche Führung beträgt 14 Tage.

Ihren Besuch können Sie mit einer Reservierung im Café Max verbinden.

Kosten: 11 € pro Person (Führung inkl. Eintritt)
Kleine Gruppen bis zu 10 Personen bezahlen eine Pauschalgebühr von 110 €.

Veranstaltungen

Spaziergang Immenhausen

25. Oktober 2019, 14 Uhr

Wohnhäuser und Motive der Maler am Wannsee


Max Liebermann, Die große Seestraße in Wannsee, 1923
© Max-Liebermann Gesellschaft Berlin

 

Ein Spaziergang mit Wolfgang Immenhausen durch die Villencolonie Alsen

Dauer: ca. 2 Stunden, Treffpunkt: Königstr. 3A (vor dem Potsdamer Yachtclub)
Die Führung endet an der Liebermann-Villa.

Ticket: 10 € / 8 € erm.
Die Tickets sind nur im Vorverkauf an der Kasse im Museumsshop oder über unseren Online-Shop erhältlich, keine Reservierungen!

AUSVERKAUFT!




Netzwerk Wannsee

6. November 2019, 18 Uhr

Die Maler am Wannsee und ihre Netzwerke


Philipp Franck, Rosengarten, 1910 © Bröhan-Museum,
Foto: Martin Adam, Berlin

 

Dass Philipp Franck zunächst nicht seinen eigenen Garten im Bild festhielt, als er 1909 nach Wannsee zog, sondern in den Gärten des Unternehmers Eduard Arnhold und der Salonnière Cornelie Richter malte, wirft ein Licht auf die vielfältigen Vernetzungen zwischen Künstlern und ihren Förderern in der Villencolonie Alsen. Diese bestanden bereits seit Beginn der 1870er Jahre und wurden um die Jahrhundertwende immer dichter.
Dr. Miriam-Esther Owesle, Kuratorin der Ausstellung „Sehnsucht nach Idylle“, geht in ihrem Vortrag den Fäden nach, die Maler und Mäzene in Wannsee in einem vielfältigen Netzwerk miteinander verbanden und erläutert die persönlichen wie soziokulturellen Hintergründe, die für die engen Beziehungen verantwortlich zeichneten.

Ticket: 8 € / 5 € erm.

 


 

Künstlerhaus

4. Dezember 2019, 18 Uhr

Das Künstlerhaus - Refugium und Ort der Inspiration


Max Liebermann, Der Künstler in seinem Atelier in
Wannsee, 1932 © Privatsammlung, Foto: Michael Lüder

In Berlin lassen sich noch einige Beispiele der einst in großer Zahl vorhandenen Künstlerateliers und Künstlerhäuser aufspüren. Ihre Geschichten sind so individuell wie ihre heutige Nutzung.
Dr. Martina Weinland (Stiftung Stadtmuseum Berlin) stellt in ihrem Bildvortrag ausgewählte Orte künstlerischen Schaffens vor. Der Bogen wird dabei gespannt von Anton von Werner über Georg Kolbe und Jeanne Mammen bis hin zu Hannah Höch und lässt deutlich werden, dass Künstlerhäuser und Ateliers nicht nur Orte zum Wohnen und Arbeiten sind, sondern auch Spiegel der jeweiligen Persönlichkeit, die sie nutzt.

Ticket: 8 € / 5 € erm.





Flörke Sommervillen

15. Januar 2020, 18 Uhr

Künstler und Architekten und ihre Sommervillen am Wannsee


Wohnhaus und Ateliergebäude von Hugo Vogel
© Privatsammlung München

Der Bildvortrag widmet sich ausgewählten Sommerhäusern und Gärten von Künstlern und Architekten, u.a. von Oscar Begas, Hermann Ende, Hugo Vogel und Anton von Werner. Private und berufliche Netwerke werden dabei ebenso beleuchtet wie das Sehnsuchtsland Italien, das bei der Gestaltung der Sommerresidenzen oftmals eine wichtige Rolle spielte.
Die Referentin Sabrina Flörke hat in Cottbus und Rom Architektur studiert. Für ihre Dissertation über die Villencolonie Alsen beschäftigt sie sich mit der Architektur der Villen und den sozialgeschichtlichen Hintergründen der großbürgerlichen Familien.

Ticket: 8 € / 5 € erm.




 

Alles Zeitvertreib

5. Februar 2020, 18 Uhr

Alles Zeitvertreib? Frauen am Wannsee um 1900


Hugo Vogel, Maria Vogel auf dem Wannsee, o. J.
© Privatsammlung München, Foto: Michael Lüder

Ein Gespräch mit Dr. Martina Weinland (Stiftung Stadtmuseum Berlin), Dr. Miriam-Esther Owesle (Kuratorin) und Alice Cazzola (Liebermann-Villa) über die Sommermonate in Wannsee um 1900 aus Sicht der Frauen.

Ticket: 10 € / 8 € erm.

19. Februar 2014

Über die Liebermann-Villa

1909 ließ sich Max Liebermann ein Sommerhaus am Wannsee bauen, das er stolz sein »Schloß am See« nannte. Hier fand er die nötige Ruhe von dem Betrieb der Großstadt und die entscheidenden Motive für sein Spätwerk. Mehr als 200 Gemälde und ebenso viele Pastelle und Graphiken entstanden in dem nach eigenen Ideen gestalteten mehr als 7000 Quadratmeter großen Garten.

Seit der denkmalgerechten Wiederherstellung von Haus und Garten (2002 – 2006) ist die Liebermann-Villa dauerhaft als Museum für Besucher geöffnet. Eine Kunstausstellung im Obergeschoss zeigt Gemälde, Pastelle und Grafiken Max Liebermanns. Im Mittelpunkt stehen dabei seine in Wannsee entstandenen Werke: Bilder von der Blumenterrasse, vom Staudengarten sowie vom Birkenhain und der sich zum Wannsee erstreckenden großen Rasenfläche. Die Ausstellung bietet dem Besucher die einmalige Möglichkeit, die Werke Liebermanns am Ort ihrer Entstehung und in unmittelbarer Nähe zu ihren Motiven zu erleben. Es genügt ein Blick aus dem Fenster, um die Unmittelbarkeit der Blumenpracht, die den Künstler inspirierte, selbst zu erfahren.

Im Erdgeschoß informieren eine Dokumentationsausstellung sowie eine Medieneinheit über das Leben der Familie Max Liebermanns und über das wechselvolle Schicksal des Hauses.

Über den LIebermann-Garten

Der mehr als 7000 qm große Liebermann-Garten ist von Alfred Brodersen nach Ideen gestaltet worden, die Max Liebermann zusammen mit dem Hamburger Museumsdirektor und Gartenreformer Alfred Lichtwark entwickelte. Den Prinzipien der Gartenrefombewegung um 1900 folgend, fanden dabei Elemente unterschiedlicher historischer Gartenelemente Verwendung, wie Buchsbaum gefasst Beete, Lindenhochhecke und Hainbuchenhecken. Typisch hierfür sind auch die klare Sichtachse und Sichtbezüge zwischen den unterschiedlichen Gartenbereichen.

Nutz- und Blumengarten
Der zur Straße gelegene Gartenbereich wird von einem üppigen Stauden- und Gemüsegarten eingenommen,
der norddeutschen Bauerngärten nachempfunden ist. Ein von breiten Sommerblumenrabatten gesäumter Mittelweg erschließt den vorderen Garten in gesamter Länge und führt auf die von zwei dorischen Säulen flankierte vordere Loggia der Villa zu. Die langgestreckten Beete sind mit Buchs eingefasst. E ine quer zum Weg gepflanzte
Lindenhochhecke trennt diesen vorderen Gartenteil vom Vorplatz des Hauses ab, der mit Rasenflächen und
Buchsbaumkugeln besetzt ist. Besondere Anziehungspunkte sind historische und seither selten gewordene
Pflanzen, wie z.B. die Thitonie, und der Gemüsegarten, in dem – wie früher – Kohl, Boh nen und Tomaten wachsen. Vor allem die für Liebermanns Gartenkonzept typische Verbindung von Gemüse und Staudengarten ist es, die den heutigen Besucher fasziniert.

Birkenweg und Blumenterrasse
Auf der Rückseite des Gebäudes befinden sich die berühmte Blumen terrasse, der Birkenweg, die Heckengärten
sowie die große, sich bis zum Ufer des W annsees erstreckende Rasenfläche. Den drei Heckengärten kam in d er Gesamtkonzeption des Gartens eine besondere Rolle zu. Sie bilden den Kern der gartenkünstlerischen Überlegungen Alfred Lichtwarks. Die aus Hainbuchen gebildeten »grünen Kammern« sollen neugierig machen auf das, was sich hinter den Heckenwände verbarg. Der erste Heckengarten hat ein Quadrat als Grundform, der zweite ein Oval und der dritte einen Kreis mit W egekreuz. Die Heckengärten befinden sich auf der Nordseite des Grundstücks und sind von einem geraden Weg durchzogen, an dessen Beginn eine weiße Gartenbank steht. Von hier aus kann der Blick ungehindert durch die Abfolge der Heckengärten bis zum Wannsee schweifen.

Trägerverein

Die Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin e.V.

besteht seit 1995 und hat derzeit etwa 2000 Mitglieder. Sie ist Träger der Liebermann-Villa am Wannsee und bemüht sich im Besonderen um den Betrieb und Erhalt des Anwesens.

Seit Februar 2000 wird die Gesellschaft von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt, dem namhafte Historiker, Kunsthistoriker und Museumskuratoren aus dem In- und Ausland angehören.

Zu den Aufgaben der Gesellschaft gehört des Weiteren:

  • die Sammlung von Werken Liebermanns sowie von Dokumenten und Büchern von und über den Künstler

  • die Dokumentation der Geschichte der Liebermann-Villa am Wannsee

  • die Erforschung des Lebens und Werkes Max Liebermanns und deren Vermittlung durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen.

Da der Erhalt und Betrieb der Liebermann-Villa als Museum überwiegend aus privaten Mitteln finanziert wird, möchten wir Sie ermuntern, sich an unserem Projekt zu beteiligen und es zu unterstützen.

Beteiligen Sie sich am Erhalt dieses einzigartigen Ortes:

  • Werden Sie Mitglied der Max-Liebermann-Gesellschaft

    Unterstützen Sie uns zum Beispiel durch Patenschaften für einzelne Partien – Bäume, Gartenmöbel, Blumenbeete, durch Sach- oder Geldspenden oder durch Werbung im Bekanntenkreis.

Impressum

Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin e.V.
Colomierstraße 3 / Ecke Am Großen Wannsee
14109 Berlin
Tel. 030 / 805 85 900
Fax 030 / 805 85 90 19

Vorstand: Dr. Martina Weinland, Wolfgang Immenhausen, Dr. Cato Dill, Dr. Martin Faass,
Beate Großmann, Sebastian Karg, Dr. Thomas Lenz

Datenschutz

Konzeption und Gestaltung: hawemannundmosch, Berlin
Programmierung: PROLAN Datensysteme GmbH

Zurzeit wird das PWP (PROLAN Web Portal) eingesetzt, um sowohl Inhalte als auch den Onlineshop zu pflegen und zu
betreiben. Das PWP ist ein Produkt der PROLAN Solutions GmbH – http://www.prolan.io