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Die Liebermann-Villa am Wannsee ist das ehemalige Sommerhaus des Malers Max Liebermann (1847-1935). Die Villa ist der einzige authentische Ort in Berlin, der an den berühmten deutsch-jüdischen Maler erinnert. Mehr als 200 Ölgemälde und ebenso viele Pastelle und Grafiken sind im berühmten Garten der Villa entstanden.

 

Bis zur Eröffnung als Künstlerhaus, Museum und Garten im Jahr 2006 erlebte das Anwesen eine wechselhafte Geschichte. Die Witwe des Malers wurde von den Nationalsozialisten im Jahr 1940 zum Verkauf des Grundstücks gezwungen und die Villa wurde zum Schulungsheim der Reichspost umfunktioniert; im letzten Kriegsjahr diente sie als Lazarett. Nach 1945 war das Haus Teil des Wannsee-Krankenhauses, dann Wohnheim und seit den 1970er Jahren diente es als Vereinsheim eines Sportclubs. 2002 übernahm die Max-Liebermann-Gesellschaft die Villa und den Garten und richtete nach einer mehrjährigen Umbau- und Rekonstruktionsphase mit privaten Mitteln das Museum darin ein.

Als Kunsteinrichtung beschäftigen wir uns vor allem mit der Kunst, die in einer zeitlichen Verbindung zu Max Liebermann steht: der Kunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts, der Berliner Secession, des Impressionismus und des beginnenden 20. Jahrhunderts. Über unseren wissenschaftlichen Beirat, dem Museumskollegen wichtiger Institutionen aus dem In- und Ausland angehören, und durch unsere Kooperationen mit Museen aus dem In- und Ausland sowie deutschen Forschungseinrichtungen (u. a. der DFG) pflegen wir einen internationalen wissenschaftlichen Austausch.

Wir arbeiten eng mit Museumseinrichtungen in Berlin Steglitz-Zehlendorf zusammen und sind Mitglied in den Museumsberufsvereinigungen.  Die Liebermann-Villa ist auch Teil verschiedener Garten- und Künstlerhaus-Netzwerke.

Darüber hinaus pflegen wir als private Einrichtung enge Kontakte und unterhalten Kooperationen zu Wirtschaftsunternehmen sowie zu gemeinnützigen Vereinen und Enrichtungen im In- und Ausland.