Sammlungen

Die Liebermann-Villa am Wannsee verfügt über einen eigenen Bestand von 154 Liebermann-Werken, die seit 2002 durch Schenkung oder Kauf für das Haus erworben werden konnten. Dazu gehören u. a. das Gemälde,»Martha Liebermann und Enkelin«, finanziert von der Ernst von Siemens Kunststiftung, zahlreiche Pastelle und ein größerer Bestand an Druckgraphiken. Schwerpunkte der Sammlung sind Werke mit Motiven des Wannsee-Gartens.

Darüber hinaus nennt das Haus einen großen Bestand an Liebermann-Porträts von anderen Künstlern, darunter Georg Kolbe, Fritz Klimsch, Conrad Felixmüller und Oskar Kokoschka sein Eigen.

In Ergänzung dieser kleinen eigenen Sammlung kann die Liebermann-Villa einen repräsentativen Bestand von Gemälden zeigen, die dem Haus als Dauerleihgaben von Museen, Stiftungen und Privatsammlungen zur Verfügung gestellt wurden. Diese Leihgaben kommen aus der Nationalgalerie, der Stiftung Stadtmuseum Berlin, der Sammlung Bühler-Brockhaus und der Sammlung des Kunstkreises Berlin GbR. Herausragende Werke der Nationalgalerie in der Liebermann-Villa sind die Gemälde »Die Gartenbank« von 1916 und »Das Landhaus am Wannsee« von 1926.

Die Sammlung des Kunstkreises Berlin GbR, die sich im Depositum des Hauses befindet, umfasst rund 90 Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken von Max Liebermann, darunter das Gemälde »Blumenstauden am Gärtnerhäuschen nach Nordosten« von 1919. Aus diesen Beständen ist das ganze Jahr über eine repräsentative Dauerausstellung in den Räumen der Liebermann-Villa am Wannsee zu sehen, die Besuchern die einmalige Chance bietet, die Gemälde Liebermanns am Ort ihrer Entstehung und in unmittelbarer Nähe zu ihren Motiven zu betrachten.