Netzwerk Wannsee

6. November 2019, 18 Uhr
Die Maler am Wannsee und ihre Netzwerke


Philipp Franck, Rosengarten, 1910 © Bröhan-Museum,
Foto: Martin Adam, Berlin

 

Dass Philipp Franck zunächst nicht seinen eigenen Garten im Bild festhielt, als er 1909 nach Wannsee zog, sondern in den Gärten des Unternehmers Eduard Arnhold und der Salonnière Cornelie Richter malte, wirft ein Licht auf die vielfältigen Vernetzungen zwischen Künstlern und ihren Förderern in der Villencolonie Alsen. Diese bestanden bereits seit Beginn der 1870er Jahre und wurden um die Jahrhundertwende immer dichter.
Dr. Miriam-Esther Owesle, Kuratorin der Ausstellung „Sehnsucht nach Idylle“, geht in ihrem Vortrag den Fäden nach, die Maler und Mäzene in Wannsee in einem vielfältigen Netzwerk miteinander verbanden und erläutert die persönlichen wie soziokulturellen Hintergründe, die für die engen Beziehungen verantwortlich zeichneten.

Ticket: 8 € / 5 € erm.

 


 

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