Max-Liebermann-Gesellschaft 25

10.03.2020

Die Max-Liebermann-Gesellschaft wird 25 Jahre alt!
Wir finden: Das ist ein Grund zum Feiern!

Den Auftakt des Jubiläumsjahres bildet vom 22. März bis 21. September 2020 die Ausstellung "Max-Liebermann-Gesellschaft 25. Die Entstehung eines Museums" in der Liebermann-Villa.
Sie erzählt die Geschichte der Max-Liebermann-Gesellschaft, die seit ihrer Gründung 1995 für das damals zweckentfremdete Liebermann-Grundstück gekämpft hatte und 2002 schließlich erreichte, dass der Senat es in ihre Hände gab. Mit dem Einsatz vieler Unterstützer*innen und ehrenamtlicher Helfer*innen erfolgte mit privaten Mitteln schließlich die Wiederherstellung des Gartens und der Umbau der Villa zum Museum. Seit seiner Eröffnung als Künstlerhaus, Museum und Garten im Jahr 2006 entwickelte sich die Liebermann-Villa kontinuierlich zu einem Highlight der Berliner Kulturlandschaft. Der Liebermann-Garten und die internationalen Ausstellungen locken jährlich rund 80.000 Besucher an den Wannsee.

Die Ausstellung ist unmittelbar ab dem 20. April 2020 in der Liebermann-Villa zu sehen - nach der coronabedingten Schließzeit der Berliner Museen.


Lucy Wasensteiner im Interview

6.2.2020

Heute war Dr. Lucy Wasensteiner, neue Direktorin der Liebermann-Villa, zu Gast bei rbbKultur. Das Interview gibt es HIER zum Nachhören!



Lucy Wasensteiner wird Direktorin der Liebermann-Villa

30.10.2019

Dr. Lucy Wasensteiner wird ab Februar 2020 neue Direktorin der Liebermann-Villa am Wannsee. Die 35-jährige promovierte Kunsthistorikerin, die seit 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, am Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftungslehrstuhl für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart (19.-21. Jahrhundert) mit Schwerpunkt Provenienzforschung tätig ist, gehörte von 2015 bis 2018 zum Team der Liebermann-Villa. Zunächst als wissenschaftliche Volontärin und später als Kuratorin war sie maßgeblich an erfolgreichen Ausstellungen wie „Max Liebermann und Paul Klee. Gartenbilder“ beteiligt. Sie leitete 2018 das Ausstellungsprojekt „London 1938. Mit Kandinsky, Liebermann und Nolde gegen Hitler“, das international beachtet wurde und mit dem es ihr gelang, ganz neue Maßstäbe zu setzten.

Die aus North Yorkshire stammende Britin, die mittlerweile auch die deutsche Staatsbürgerschaft hat, studierte zunächst Jura an den Universitäten in Bristol und Oxford. Nach dem Abschluss als Rechtsanwältin in London kam sie durch die Provenienzforschung zur Kunstgeschichte. Sie machte am Courtauld Institute of Art, University of London ihren Master in Kunstgeschichte und promovierte im Anschluss daran über die Londoner Ausstellung 1938 „Twentieth Century German Art“, die größte internationale Antwort auf die NS-Aktion gegen die sogenannte Entartete Kunst. Ihre Forschungsarbeit wurde unter anderem durch ein DAAD-Stipendium gefördert und brachte Wasensteiner 2011 nach Berlin.

An der Freien Universität Berlin gehörte sie ein Jahr lang als Gaststudentin der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ an. Zudem war die profilierte Wissenschaftlerin zwischen 2014 und 2018 als Associate Lecturer bzw. Lehrbeauftragte am Courtauld Institute tätig und gilt als Expertin für die deutsche Moderne Kunst, NS-Kulturpolitik und Provenienzforschung.

Als sie nach Berlin kam, wurde die „Liebermann-Villa schnell zu einem meiner Lieblingsmuseen“, so Lucy Wasensteiner, denn Max Liebermann gehört für sie zu „den bedeutendsten Vertretern des Impressionismus in Deutschland.“ Hieraus sowie aus der tragischen Familiengeschichte der Familie Liebermann ergibt sich für sie eine ganz besondere Verantwortung im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Museums zum Liebermann-Kompetenzzentrum: „Die Liebermann-Villa muss mit ambitionierten Ausstellungs-Projekten und klugen Kooperationen internationalen Ansprüchen gerecht werden, ohne dabei die regionale Verwurzelung des Hauses aus dem Blick zu verlieren.“

Die Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin freut sich, ab Februar 2020 mit Dr. Lucy Wasensteiner eine Direktorin gewonnen zu haben, deren wissenschaftliche Kompetenz und Managementqualitäten eine Fortsetzung der anerkannten Ausstellungs- und Forschungsarbeit zu Max Liebermann garantieren werden.



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Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Liebermann-Villa

Sandra Köhler
Tel.: 030-8058590-14
Mail: presse@liebermann-villa.de

 

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Aktueller BLOG-Eintrag vom 10.3.2020

Der Kalender schreibt gerade März und es hat sich bereits eine für mich selbst erstaunliche Anzahl an Neuheiten in unserem Museumsshop eingefunden! Von diesen Neuigkeiten aus dem Gartenhaus möchte ich Ihnen gerne berichten und damit unsere kleine Ser ...

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